Zweimal SAM bei der Dakar 2014

Kuznetsov/Elagin starten bei der Dakar 2014 im SAM

Kuznetsov/Elagin starten bei der Dakar 2014 im SAM

Noch 3 Tage bis zum Start der 36. Ausgabe der Rally Dakar, die in diesem Jahr vom Start in der argentinischen Stadt Rosario unterbrochen von einem Ruhetag in Salta ins chilenische Valparaiso Insgesamt sind 9374 km über Sand, Geröll und unwägbares Gelände zurückzulegen, wobei auch die Überquerung der Anden als besondere Herausforderung an die Teams auf dem Programm steht.

Die Teams sind bereits vor Ort und absolvieren die Kontrollen der Papiere und die technischen Abnahmen der Fahrzeuge. Auch das SAM-Team aus dem sächsischen Plauen stellt sich zum zweiten Mal in Folge der Herausforderung Dakar. Leider konnte man nicht mehr als Gesamt-deutsches Team mit der Fahrerpaarung Matthias Kahle/Dr. Thomas Schünemann in Südamerika antreten, jedoch setzt der russische Staatsmeister und FIA World-Cup-Champion Ilya Kuznetsov mit Beifahrer Roman Elagin sein Vertrauen in die deutsche Technik des SAM 30D CC der letzten Ausbaustufe und die Man-Power des 13 Personen zählenden Teams. Fahrer und Team sind dabei nicht unbekannt, denn bereits 2011 und 2012 trat man gemeinsam bei Offroad-Rallyes des FIA-Weltcups an.

Ein weiterer SAM 30D CC aus Plauen steht mit dem Chilenisch-Argentinischen Fahrer-Duo Javier Campillay / Josè Ocampo am Start der härtesten Rally der Welt. Der chilenische Geschäftsmann kaufte als Kopf des Tamarugal XC Rally-Teams über das Jahr einen neuen SAM beim deutschen Team ein und freut sich nach einigen Testkilometern auf den ersten „heißen“ Einsatz in seinem neuen Sportgerät.

Die SAM-Fahrzeuge tragen laut Startliste die Nummern 383 für Kuznetsov/Elagin und 393 für Campillay/Ocampo.

Um die Wartezeit für alle Motorsport-Fans zu verkürzen, gibt es hier einen Teaser mit den besten Szenen aus 2013 –>  http://youtu.be/ZJN6ex1P3A4

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Pharaons Rally final day

Die letzte Prüfung der Pharaonen Rallye 2012 über 425 km erhielt durch einen Schaden vom Vortag nochmal eine besondere Brisanz. Während der fünften Etappe traf man mit der Vorderachse einen Stein so hart, dass das Team in der Nacht eine größere Beschädigung als angenommen feststellen musste. Nach einer Extra-Schicht bereitete das Team den SAM für den Schlusstag vor und entschloss sich, auch die letzte Etappe in Wertung zu absolvieren. Diese Entscheidung wurde belohnt, denn die letzte Prüfung verlief für unser Team ohne weitere Probleme. Belohnt wurde die fehlerfreie Fahrt mit einem 8. Platz der Tageswertung. Im Zielbogen vor den Pyramiden von Gizeh konnte das Team Ilya Kuznetsov/Roman Elagin damit den 11. Gesamtrang, den 8. Platz in der Gruppe der Prototypenfahrzeuge und den 3. Platz der Allradfahrzeuge mit Dieselantrieb entgegennehmen…

The last stage of the Pharaons Rally 2012 over 425 km became a very special one because of a race-accident of the day before. During the fifth stage the crew had an impact with a big stone and damaged some parts of the front axle. During the assistance in the night it turned out that the damage is greater than the team expected. After a couple of hour’s work, the mechanics prepared the SAM for the last day, and made the decision to start in the final stage. After the finish line in front of the amazing Pyramids of Giza the reward was the 8th position overall in today’s stage. Finally our team Ilya Kuzbetsov and Roman Elagin claimed the 11th position in the overall result and the 3rd place in the class T1.2 …

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