Kahle-Motorsport – HS RallyeTeam voller Vorfreude nach Russland

von Sebastian Klein

3. Juli 2012 – Das Abenteuer beginnt: Fünf Tage vor dem Start der Silk Way Rallye begibt sich das HS RallyeTeam am heutigen Dienstag auf den Weg nach Moskau. Kurz zuvor absolvierte der neue Dienstwagen von Matthias Kahle und Copilot Dr. Thomas M. Schünemann, der SAM 30D CC, erfolgreich die ersten 70 Kilometer mit dem neuen Turbomotor.

Die Hochzeit ist geglückt, die Flitterwochen stehen unmittelbar bevor: Am vergangenen Donnerstag wurde im sächsischen Plauen der Allrad-Prototyp SAM 30D CC mit seinem neuen Triebwerk vermählt, einem Dreiliter-Singleturbo-Aggregat aus dem Hause Mercedes. Nach erfolgreichen Tests auf dem Prüfstand legte das frisch getraute Ehepaar seine ersten gemeinsamen 70 Kilometer ohne Probleme zurück – und reist bereits heute in die Flitterwochen. Die Hochzeitsreise führt das Paar zur Silk Way Rallye nach Russland. Bei der siebentägigen Marathonrallye von Russland bis Gelendschik am Schwarzen Meer werden 3823 Kilometer absolviert, 2093 davon in Wertung.

Das HS RallyeTeam wird bei seiner Premiere in der Prototypenklasse hoch gehandelt. Kahle/Schünemann gehen mit der Startnummer 105 als fünftes von 91 Fahrzeugen ins Rennen. Trotz der Absage der X-Raid-Mini steht das Team starker Konkurrenz gegenüber, allen voran das belgische Team Overdrive mit seinen Toyota Hilux Pickup, das bei der Dakar 2012 die Plätze Drei und Sechs belegt hat. Der Dakar-Sechste Lucio Alvarez wird das Feld bei der Silk Way Rallye eröffnen. In seinem Windschatten folgen unter anderem Teamkollege Jerome Pelichet, Buggy-Veteran Jean-Louis Schlesser (Schlesser-Buggy), FIA-Weltcup-Sieger Boris Gadasin (G-Force Proto) und Christian Lavieille (Proto Dessoude).

Ein starkes Feld hat sich auch in der Lkw-Wertung eingefunden, in der die „Edelhelfer“ Mathias Behringer, Michael Karg und Hugo Kupper starten. Der Racetruck des HS RallyeTeams geht mit der Startnummer 304 ins Rennen – als fünfter von insgesamt 24 Lkw. Die Favoriten auf den Sieg sind zweifelsohne die Kamaz-Prototypen, Außenseiterchancen werden den MAN von Ales Loprais und Franz Echter eingeräumt. Behringer/Karg/Kupper werden vor allem ihrer Rolle als Notfallhelfer für den SAM-Prototypen nachgehen und hoffen zusätzlich auf einen Klassensieg in der seriennahen Kategorie.

Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann sehen die Wüstenrallye in Russland hauptsächlich als Generalprobe für die Rallye Dakar 2013. Wegen der kurzen Vorbereitungszeit geht es in erster Linie darum, den SAM 30D CC im Rennbetrieb zu testen, sich an die neue Einsatzmannschaft zu gewöhnen und mögliche Verbesserungen im Hinblick auf die „härteste Rallye der Welt“ zu finden.

Matthias Kahle: „Wir wissen im Moment noch nicht, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Für uns ist es die erste Rallye in der Prototypenklasse und für SAM ist es die erste Rallye mit dem neuen Dieselmotor. Das Auto sollte mit dem neuen Triebwerk schneller sein als mit dem Benziner, aber wie groß der Unterschied ist, das wird sich erst im Laufe der Veranstaltung zeigen. Die Rallye wird also eine interessante Standortbestimmung für uns.“

Dr. Thomas M. Schünemann: „Das HS RallyeTeam hat in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet. Der SAM 30D CC ist pünktlich fertig geworden und der erste Rollout verlief problemlos. Wir werden die Veranstaltung so gut wie möglich als Vorbereitung für die Dakar nutzen. Aber natürlich schauen wir auch genau auf die Ergebnislisten. Jetzt sind wir gespannt auf unsere Premiere bei der Silk Way Rallye.“

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